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Samstag, 13. August 2016

Samstagskaffee // Sechsundsechzig


Samstagskaffee gut verpackt. Eingehüllt in weißem Schleier. [Schaum aus Milch]. Am neuen Lieblingsplatz. Wo vieles soviel leichter ist. Wo sich jeder Moment [ein bisschen] wie Urlaub anfühlt. Und ich glaube, jeder braucht so einen Platz.
Hier genieße ich die frühen Morgenstunden. Komme zur Ruhe und hänge in Gedanken irgendwo zwischen Dänemark und Amsterdam.

Im Hintergrund ein Lied. Ruhig und Wild. Weil, entscheiden kann ich mich nicht. Aber das muss ich auch nicht. Ich genieße beide.

Samstag, 16. Juli 2016

Samstagskaffee // Fünfundsechzig


Samstagmorgen[kaffee]. Meerluft/duft noch immer in der Nase. 
Dänemark! festgehalten in Gedanken. Bildern. 
Festgehalten für die Tage, an denen das Atmen schwer fällt. 
Für Tage, an denen Aufgeben leichter ist als durchzuhalten. 

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Nur wer heimkehrt, kann wiederkommen. Und so fällt der Abschied nie ganz so schwer. Weil ich weiß, tief in mir weiß, dass hier mein zu Hause ist. Am Meer. 


Freitag, 27. Mai 2016

Feines Gold und sattes Grün.



Maßstäbe setzen beim Frühstück. Weil ein gelungenes Wochenendfrühstück den Weg ebnet oder gar entscheidet welche Form der Tag annimmt. Frühstück zubereiten (ausgenommen Montag bis Freitag) ist meine Meditation, nichts schafft mehr Ausgleich. 

Mein erstes Egg Benedtict. Hier im Verwandtschaftsverhältnis, als Egg Florentine. 
Die Sauce Hollandaise hab ich mir abgeschaut, schon im letzten Jahr und sie begleitet mich durch die Spargelsaison und nun auch durch die frühen Morgenstunden.


Zubereitung:

200 Gramm frischen Blattspinat kurz in kochendem Wasser blanchieren und anschließend mit einer halben gewürfelten Zwiebel in etwas Butter dünsten. Salzen und pfeffern nach Geschmack. 2 Eier einzeln in eine Tasse schlagen. Wasser mit einigen Spritzern Essig in einen Topf geben und zum Sieden bringen. Die Eier behutsam in das siedende Wasser gleiten lassen. Nach maximal 4 Minuten (eher 3) die Eier herausnehmen und kurz unter kaltem Wasser abschrecken.
Für die Sauce Hollandaise 1 Eigelb mit einem halben Esslöffel Crème fraîche pürieren und 85 Gramm geschmolzene Butter unter das Ei pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und etwas gehackte Petersilie unter die Soße rühren. Toasties auseinander schneiden, toasten und anschließend den Spinat darauf verteilen, Eier auf den Spinat betten und die Sauce Hollandaise großzügig darüber geben.



Montag, 16. Mai 2016

[Sonntag 2/2]


Montag, der sich zeitlich gesehen wie ein Sonntag anfühlt. [Sonntag 2/2]. Die Woche hat begonnen und fühlt sich doch ganz anders an. Wohlig warmer Duft drinnen. Abkühlung und graue Wolken draußen. Frischer Flieder auf dem Tisch, so wie ich es wollte. Nicht anders. Kein Abstrich. Genau so.

Warmes Gebäck von ihr, wie immer eigentlich. Mir ist es das Liebste. Weil sein Gelingen zuverlässig ist. [Ich schenke dem gold-gelben Süß 30 Minuten warme Ofenzeit]. Dazu Marmelade. Rote und blaue Beere bettet sich auf einer Sahnewolke, wie hier auch schon.


Mittwoch, 4. Mai 2016

(M)eine Mailiste.

                                       

Mutig sein. Und ein Wirtschaftstext, der mir im richtigen Moment in die Hände fiel.

Zum Einschlafen. Weil es beruhigt. (Daran erinnert und wieder gefunden. Jetzt liegen sie hier, nur fehlt das passende Abspielgerät.)

Ich mag ihren Blick auf den Teller. Und darüber hinaus.

Zwei Filme. Den einen auf der großen Leinwand, den anderen zu Hause.

Der erste Flieder. Und eine Vase davon auf meinem Tisch. Die große grüne, bisher noch unbenutzt.

Altbewährtes. Gebäck am Sonntag, unter frischer Wäsche und Krümeln im Bett.

Auf ein Konzert gehen. Zurück an den Ort, an dem wir uns vor 11 Jahren kennengelernt haben.

Einnebeln wie im letzten Jahr. Und diesmal auch für unterwegs.